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Kirche Bodenburg-Östrum und Wehrstedt
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Mit Piano und Posaune

Besonderes Licht und phantastische Musik zur Weihnacht

Durch die weit geöffnete Turmtür fällt ein warmes, einladendes Licht. Es ist rot, Farbe der Liebe. Das ist kein Zufall. Schließlich sind Maria und Josef zu Gast. Die dicken Mauern des Kirchturmes schützen sie vor Wind und Wetter. Die Krippe steht vor ihnen. Am Kopfende der Krippe steht die entzündete Osterkerze. Ihr Licht leuchtet und strahlt eine Besinnlichkeit aus. Aber in der Krippe liegt kein Kind! Ein Taufkleid ist über das Stroh gebreitet und da, wo der Halsausschnitt zu sehen ist, liegt ein Spiegel. Auch das Kirchenschiff ist anders beleuchtet als sonst. Die Farbstrahler der Region machen das möglich. So ist auch die Pfingsttaube in der Kanzelhaube von rotem Licht angestrahlt. Der Altar und der Taufengel glänzt im Schimmer vieler Kerzen. Das besondere Licht zu diesem besonderen ersten Weihnachtstag findet seine Entsprechung in einer besonderen Musik. Es sind schon die vertrauten Weihnachtlichen Kirchenliedmotive, die Felix Lopp und Alexander Knoll virtuos auf Piano und Posaune spielen. Aber sie spielen sie stilistisch und einfühlsam verändert so, dass es unter die Haut geht. Fast meint man den Frieden der Heiligen Nacht noch durch die Melodien hindurchzuhören. Auch der kleine Chor, der sich zu diesem Abend einmal wieder… ja hoffentlich „alle Jahre wieder“ zusammen gefunden hat gibt dem Nachdenken über die Geschichte von Hanna und Simeon einen besonderen Klang. „Nun haben wir den Heiland gesehen…“ es ist, als ob das Glück der beiden alten Menschen, die Jesus im Tempel zu Jerusalem begegneten auf uns alle überstrahlt. Auf jeden Fall entwickeln sich auf dem Kirchplatz im Anschluss an die bewegenden 70 Minuten in der St. Andreaskirche noch viele Gespräche, die sogar international sind, weil es Michael Keil noch gelang, zwei Bewohner aus dem neuen Asylbewerberhaus mitzubringen. So zählten sogar ein Mann und eine Frau von der Elfenbeinküste zu den lieben Gästen des Winterweihnachtsgottesdienstes und bescherten dem einen wertvollen und interessanten Informationsaustausch, der das Glück hatte, mit ihnen ins Gespräch zu kommen.

Christnacht mit Flötenstimmung

Heilig Nacht um 23 Uhr. Eigentlich, so meint man, liegen alle erfüllt vom Heiligen Abend und der Bescherung erschöpft in ihren Betten. In Wehrstedt aber ist es alles andere als ruhig. Zahlreich strömen die Menschen durch die Dunkelheit und gelangen durch den außergewöhnlich erleuchteten Turm in die altehrwürdige Andreaskirche. Flackernder Kerzenschein und violette Lichtstreifen an den Wänden geben der Christmette ein besonderes Licht. Von dem Wunder der Nacht hören wir durch die alte Weihnachtsgesichte. Aber auch der Flötenkreis ist nach alter Tradition wieder dazu und spielt mit seinen wunderbaren Weisen die Weihnachtsbotschaft in die Herzen der Hörenden. Die Flöte ist ja das Musikinstrument der Hirten. So nehmen uns die Flöte spielenden „Hirtinnen“ unter der Leitung von Getrud Pabst auch in diesem Jahr wieder mit auf die Felder und vermitteln uns einen Eindruck davon, wie es ist, die Englein singen zu hören. Und nicht zuletzt wieder einmal die Musik ist es, die uns gestärkt und mit dem Frieden der Heiligen Nacht versorgt, dann nach dem Gottesdienst wieder nach Hause entlässt zu einer gesegneten Weihnacht weiterhin.

Liebe Krippenspieler und Krippenspielerinnen, liebe Krippenspielregisseurinne

Diese alte Weihnachtsgeschichte… vielleicht fragt man sich als Jugendlicher: „was hat die eigentlich mit mir zu tun?“ Aber durch das Krippenspiel ist „man(n)“ und „frau“ auf einmal mittendrin! Stellt man sich als Josef vielleicht die Frage, wie weit die Verantwortung für einen Partner reicht, der einem anvertraut wurde? Fragt sich als Maria, ob man selbst ein Kind großbringen möchte, und in welche Zeit hinein? Als Hirte fragt man vielleicht auch sich selber stärker, vor was man sich hüten will und auch hüten sollte... . Auf jeden Fall aber habt Ihr Weihnachten einmal ausprobiert. Habt auch für Euch erlebt, wie sich das anhört und anfühlt: wenn - mitten in der Dunkelheit - auf einmal ein Engel zur Stelle ist, der sagt: Fürchte dich nicht…

Aber nicht nur für Euch allein habt Ihr das durchgespielt - erlebt. Nein, Ihr habt Euch auch darauf eingelassen, an diesen heiligen Weihnachtserfahrungen auch andere teilhaben zu lassen. Ihr werdet einer dankbaren Gottesdienstgemeinde das Geheimnis von Weihnachten weiterschenken. Werdet „verkündigen“, dass es im ärmsten Stall Licht wird, wenn wir zusammenhalten - und aufeinander zugehen als die, die wir sind: als Könige und Hirten, als Männer und Frauen, als Große und Kleine verbunden in der Sorge um alle Menschenkinder auf Erden.

„Und das habt zum Zeichen!“ „So werdet auch ihr finden…“ euren Weg durch eure Welt, weil die Gotteskinder Zuversicht und Hoffnung längst auch in Euren Krippen liegen. Das ihr mitgemacht habt, euch einlassen konntet und Weihnachten "aufgeführt" habt, ist der beste Beweis dafür.

Musikgottesdienst macht Türen auf

Singkreis singt zum 4. Advent in St. Johannis

"Freude für die Welt – joy to the world"... Natürlich singt der ökumenische Singkreis das bekannte englische Weihnachtslied in der Originalsprache. Aber die Botschaft kommt auch bei denen an, die des Englischen nicht mächtig sind. Dafür sorgt Dirigent Daniel Bormann. Eindrucksvoll dirigiert er den Kreis der Sängerinnen und Sänger so, dass die adventliche Stimmung des Liedes für alle nicht nur hörbar, sondern auch spürbar wird. Und auch umgekehrt. Man merkt auch, dass die adventliche Stimmung des nahenden Weihnachtsfestes auf den Chor abfärbt. Der Chor klingt an diesem 4. Advent außergewöhnlich stimmig. Das wiederum haben wir sicherlich nicht nur der Akustik der würdevollen St. Johannis-Kirche zu verdanken. Sehr authentisch formulierte Überleitungen zu den Gottesdienstteilen, sehr einfühlsam formulierte Gebete und eine Adventsgeschichte nimmt uns alle mit hinein in den besonderen Glanz der unmittelbaren Vorweihnachtszeit. Und die ist nahe. Das macht nicht nur die vierte entzündete Kerze des adventskranzes deutlich, sondern auch der phantastische Gesang der Gottesdienstgäste, die mit ihren Stimmen den Kirchraum erfüllen und singen: „Seht die gute Zeit ist nah“. Das öffnet die Herzenstüren, so dass es nur noch eine Frage ist, bis Weihnachten dort auch in diesem Jahr dort wird.

Auf Wiedersehen ist nicht Adieu

"Hilfspaket" für scheidende Teamer

Ausbildung, schulische Anforderungen vor Schulabschlüssen… nicht nur die großen Herausforderungen schränken die freie Verfügungszeit für Heranwachsende stark ein. Das ist wahrlich nicht nur im Kreis der Teamer und Teamerinnen wahrzunehmen, aber eben dort auch. So haben wir jedes Jahr nicht nur willkommene Neu-Teamer und –teamerinnen zu begrüßen, sondern auch die Jugendmitarbeiterinnen und –mitarbeiter zu verabschieden. Sie gehen auf Abschlussprüfungen zu oder beginnen eine Lehre. Nach vielen gemeinsamen Unternehmungen ist das ein Schritt, der nötig ist aber zugleich auch nicht leicht fällt. So ist es schon ein emotionaler Moment auch, als Anja Harbich den diesjährig scheidenden Teamerinnen und Teamern ein kleines Abschiedspaket überreicht und alle noch einmal herzlich in den Arm nimmt. In dem kleinen „Hilfspaket“ finden sich allerhand nützliche Dinge für den Weg in die zunehmende Eigenständigkeit. Zu Beispiel eine kleine Kerze ist eingepackt, ein Müsliriegel, ein Pflaster und vor allem ein Paket Taschentücher. Na klar, dass das alles Geschenke mit symbolischem Hintergrund sind. Die Kerze soll für den Dunkelnotfall auf dem Weg des Lebens an die Hoffnung und das Licht aus guten Tagen erinnern. Der Müsli-Riegel soll Symbol für die Stärkekraft aus den guten Teamertagen sein. Das Heftpflaster als ein Trostpflaster soll in Momenten des Abschieds die Hoffnung auf ein Wiedersehen wecken. So hoffen wir als die zurückbleibenden Teamer, dass irgendwann eben doch – trotz allen notwendigen Abschieds – doch vielleicht auch irgendwann doch noch einmal ein Wiedersehen sein wird. Zum Beispiel zur Weihnacht, wenn man sich mit der Familie und den Freunden in und vor der Kirche wiedertrifft… Smile.

Summen, wenn es stimmt

Quizfragen zur adventlichen Begegnung im Gemeindezentrum

Als es um 15 Uhr losgeht, ist auch wirklich kein Platz mehr frei. Auf den adventlich geschmückten Tischen leuchten die Kerzen. Doch noch vor Beginn des Kaffeetrinkens klopft es an der Tür. Die Kindergartenkinder bitten um Einlass. Natürlich wird er den Kids sofort gewährt und wie in einer Schnur aufgereiht ziehen sie mitten durch die erwartungsfrohe Menge zu der kleinen Bühne. Die Gitarrenmusik und die fröhlich singenden Kinderstimmen passen gut zusammen. Die strahlenden Kinderaugen und die sichtliche Freude am Spiel des kleinen Weihnachtsstückes rühren die Herzen der anwesenden Adventskaffeebesucher an und schaffen ein Licht der besonderen Art. Zeichenhaft dafür haben die Kinder Teelichter auf gelben Tonpapiersternen mitgebracht. „Die Sterne haben die Kinder für extra für diesen Nachmittag für sie ausgeschnitten“, berichten Kindergartenleiterin Heike Stolle und ihre Stellvertreterin Kristin Dockhorn. Nach der stärkenden Kaffeepause empfangen wir den Kinderchor unserer Gemeinde. Unsere „Johannislerchen“ sind nicht nur irgendein Chor“ Pastor Forwergk erinnert, dass der Kinderchor unserer Gemeinde letztes Jahr in Hildesheim mit seinem Singen sogar einen Preis gewonnen hat. Die dort festgestellte Freude der Kinder am Singen, wird auch bei dieser Adventsfeier hörbar. Es gibt nichts Schöneres auf der Welt, als fröhlich singende Kinder. Das finden offensichtlich auch die Gäste und man spürt das am aufmerksamen Zuhören. Dann aber geht es um knifflige Fragen. Welche Wortherkunft hat wohl der Name Spekulatius. So vermittelt sich wissenswertes über Bräuche zur Weihnachtszeit durch das spannende Quiz zu dem die Gäste der adventlichen Begegnung sich in zwei Gruppen um den ersten Platz bemühen. "Summen sie bei a, b, oder c, wenn sie meinen, dass es stimmt". Diese Form der Entscheidung macht den meisten hörbar Spaß. Aber auch die Zusatzaufgabe, ein Weihnachtsgedicht frei vorzutragen, kann das Rennen um den Sieg nicht entscheiden. So schließt das Rennen um den ersten Rang mit einem „christlichen“ Unentschieden. Aber nicht nur das gemeinsame Raten, sondern auch die zwischendurch fröhlich gesungenen Adventslieder verdichten die gute Adventstimmung, so dass nach Gebet und Segen sich nun alle noch mehr als vorher auf Weihnachten freuen.

Ton in Ton in St. Andreas

Frauenensemble nimmt uns mit in den Advent.

Sie haben kleine Teelichter in der Hand und ziehen singend in die Kirche ein. Die Frauen von Ton in Ton haben vorher bereits viele Kerzen in die Kirche gestellt. Ihr sanfter Schein spiegelt sich in den Augen der zahlreichen Zuhörer. In der vollen Kirche haben die klaren Stimmen der Sängerinnen keine Mühe durchzukommen. Hell und klar erklingen alte Adventsweisen ebenso schön, wie die modernen Weihnachtssongs. Rhythmisch mit einer Sitztrommel unterlegt, oder auch feinfühlig mit einer Gitarre begleitet. Die Adventsstimmung der Lieder überträgt sich auf die Sängerinnen ebenso, wie auf die andächtig lauschenden Adventskonzertgäste. Das Gebet zum Ausgang und der stärkende Segen lassen spüren, dass diese Abendstunde mehr war, als nur ein Konzert unter vielen – eben Advent, ein besinnlicher Moment, ohne den Weihnachten wohl nicht zu haben ist.

Alle mit Zipfel

Weihnachtsteamer reisen nach Kanada und Tansania

Adventssnack, Weihnachtsmannmütze und „Grollgeschenk“. Die Einladung fasst es noch einmal zusammen, denn dieser Teamertreff ist ein besonderer. Jedes Jahr um diese Zeit treffen wir uns zum Abschluss des Jahres. Diesen haben die Teamer selbst vorbereitet. Nach den Geburtstagsglückwünschen fliegen wir mit Jule nach Kanada und mit Matea nach Tansania. Dazu brauchen die dreißig rotweißen Weihnachtsmützenträgerinnen und –träger kein einziges Rentier. Der Beamer und die wunderbaren Bilder der beiden Teamer-Weltenbummlerinnen machen die gemeinsame Gedankenreise möglich. In bewegenden Erinnerungen und phantastischen Fotos lassen Jule und Matea uns an ihren Auslandseindrücken teilhaben.Nach der Reise in zwei Kontinente dieser Erde stärken wir uns zunächst am Weihnachtsmitbringbuffet. Dann geht es „grollwichtelmäßig“ zur Sache. Wer hat das kitschigste und hässlichste Wichtelpräsent? Der Würfel lässt die in Zeitungspapier gepackten Unschönheiten hin und herwandern, bis letztlich jedes Grollwichtelpaket seinen künftigen Besitzer gefunden hat. Vor den Augen der anderen packen alle aus. Die Dauer des Beifalls kürt das grolligste Wichtelpräsent: ein undefinierbares Etwas aus buntem Kunststoff. Nach diesem lustigen Adventsgeschehen wird es still im Gemeindezentrum. Drei Kerzen in der Mitte strahlen warmes Licht und eine Ruhe aus, die nach und nach alle in ihrem Bann zieht. „Weihnachten ist für mich…“ Jeder der anwesenden Teamer bildet aus diesen Anfangsworten einen Satz, was für ihn selbst Weihnachten ist. Dazu gibt er ein Teelichtglas weiter. Die liebevoll vorbereitete Andacht wird zum Abschluss eines wunderbaren Abend, der tiefer reicht. Und am Ende, nach Aufräumen ziehen wir angerührt von vielen guten Gedanken erfüllt durch die Adventsnacht nach Hause.

 

Körnerkissen werden Wasserbrunnen

Adventsbasar in Wehrstedt hilft philippinischen Sturmopfern

„Was ist das schön, dass wir wieder in unserem Pfarrsaal sitzen können.“ Noch immer sind wir alle von dem Glück beseelt, dass wir endlich unseren restaurierten Gemeindesaal wieder nutzen können. Und der ist gut gefüllt. „Wer möchte frisch gebrannte Mandeln?“ Immer wieder ziehen kleine Stoßtrupps aus dem Eisenbahnwaggon durch die kaffeetrinkende Basargemeinde und bieten die selbstgemachten Mandeln an. Auf dem Kuchenbuffet sammeln sich leckere Sahneschnitten und Wurstbrötchenhälften. „Wer hat noch nicht und will noch mal?“ Den Kaffee gibt es heute „satt“. Das heißt, jeder der seinen Obulus für das schwarze Heißgetränk entrichtet hat, darf sich nachfüllen, soviel er mag. Fleißige Hände wirken im Hintergrund und füllen Milchkännchen nach, bzw. waschen das gebrauchte Geschirr ab. Christa und ihr Team haben alles gut im Griff. Schon lange vor dem Advent haben sie sich um die Verkaufartikel gekümmert und Sachspenden gesammelt. Nach alter Tradition werden diese verlost und der Gewinn einem gemeinnützigen Zweck zugeführt. In diesem Jahr beschließen die Frauen, den Erlös den philippinischen Sturmopfern zu spenden. So wird aus den Körnerkissen in Wehrstedt nach Weihnachten vielleicht ein Wasserbrunnen auf den Philippinen, der den Kindern dort Frischwasser und damit irgendwie auch Weihnachten beschert.

Unter goldenem Glanz

Alle Jahre wieder ist der Bodenburger Adventsmarkt ist ein guter Treffpunkt

Es duftet nach Zimt und Glühwein. Ein goldener Glanz liegt über dem Platz. Drei Lichterketten spannen sich über den Adventsmarkt und führen auf aus den verschiedenen Ecken auf die Kirche zu. Unter dem Licht von Oben versammeln sich zahlreich die Bodenburger und Gäste aus nah und fern. Das adventliche Fest führt alle Jahre wieder junge Leute und die alterfahrenen zusammen. Mittlerweile ist der „Advent up´n Brinke“ zu einem festen Treffpunkt geworden. Das geht gut, auch weil immer noch und immer wieder viele helfende Hände da sind. Es müssen ja auch die Stände und Getränkebuden „alle Jahre wieder“ aufgebaut werden. In der warmen Kaffestube hat sich in diesem Jahr ein Generationswechsel vollzogen. Die willkommende Wärme aber ist geblieben. Auch in den anderen Buden sind Teams von Ausschenkern und Grillern zu sehen, zu denen immer wieder mal ein neues Gesicht hinzukommt. Die „Abräumer“ und „Abwascher“ muss man schon gezielt aufsuchen. Die vielen fleißigen Jungs vom Fußballverein muss stehen ein wenig versteckt und sind doch zugleich so wichtig für das Fest. Seinen festlichen Charakter bekommt es eben auch durch den Kindergartenadventsgottesdienst. Die Kindergartenkinder spielen ja nicht nur. In dem liebevoll ausgestalteten Spielstück erfahren die Kinder, wie der Advent verwandeln kann; wenn man wirklich erwartet und nicht nur abwartet. Die musikalische Adventsstimmung tragen Spielmannszug und Musikzug in die Seelen der andächtig lauschenden Zuhörer und Zuhörerinnen. Aber vor allem auch die Turmbläser rühren die Herzen der versammelten Adventsfestgemeinde auf dem Platz an. O Du fröhliche. Weit schallt der Klang der Posaunen und Trompeten über den Ort. Und fast meint man, dass sich die Töne wie ein feiner Goldstaub von oben auf die Dächer Bodenburgs legen.

Genug ist genug

Gottesdienst zum Buß- und Bet-Tag in Östrum

Es ist eine kleine Zahl Gottesdienstbesucher, die sich am Buß- und Bet-Tag in der Kapelle versammelt. Bei vielen ist dieser – vor Jahren staatlich gestrichener – Gedenktag nicht mehr verankert. Die Themen des weiterhin kirchlichen Feiertages sind gleichwohl hochaktuell. „Wovon haben wir genug?“ fragt dieser Gottesdienst seine Besucher in der doppelten Weise, wie es die Fragestellung auch möchte. So schauen wir zum einen auf das, was unser Leben leben lässt, aber auch auf das, was wir nicht mehr möchten in unserem Leben. Zu diesem Nachdenken vor Gott über das Leben und sich selbst tut besonders das sanfte Licht der Kapelle gut. Aber auch die lange gehaltene Stille inmitten der Andacht hilft jedem, nach eigenen Antworten zu den Fragen suchen. Das gemeinsam gefeiert Agapemahl wird zum Zeichen einer Stärkung, die nicht aus uns selber kommt, aber heute doch ebenso noch wichtig ist, wie zu Zeiten unserer Ahnen.

„Backe, backe Plätzchen“

Vorbereitungen für den Adventsmarkt in vollem Gang

„Komm, pfeif mal…! Geht grad nicht! Dafür ist der Teig zu lecker!“ Die fleißigen Plätzchenbäcker und Plätzchenbäckerinnen stehen um den Tisch herum. Der eine ist gerade dabei, die Teigreste von der letzten Ausstechrunde einzusammeln. Aber längst nicht alle Teigreste, die vom Ausstechen übrig geblieben sind, wandern zurück in den Teigklumpen. Immer wieder geraten wie durch Zauberhand Teigbrocken direkt in den Mund. „Lecker!“. Diese Nahrhaftigkeit des gemeinsamen Tuns ist nur ein Teil des Enddeckens, welches wir der sehr guten Organisation von Viola Latzel verdanken. Mit der Unterstützung durch einige Konfirmandenmütter hat sie auch in diesem Jahr wieder die Konfirmanden mit den Jugendlichen vom JuFF vereint. Hauptsächlich aber entsteht durch das gemeinsame Tun eine gute Gemeinschaft. Manch ein Jugendlicher entdeckt auch hier, dass Kirche viel mehr ist, als nur der sonntägliche Gottesdienst. Viele finden verborgene Qualitäten in sich. Sie erleben eine Freude beim Verzieren und eine Gabe in ihrer Fingerfertigkeit. Im Nachbarraum entstehen zeitgleich die bunten Tüten, in denen zum Adventsmarkt dann die frisch gebrannten Mandeln verkauft werden. Dort sind in besonderer Weise die Künstler gefragt. Sorgfältig werden die Tüten mit der Kartoffeldrucktechnik adventlich verziert. Und weil eben jede Tüte per Hand und einzeln gefertigt wird, wird auch jede Dreieckstüte nicht nur ein leckerer „Mandelenergiespeicher“, sondern auch noch ein künstlerisches Unikat. So hoffen wir auch in diesem Jahr viele gute Kunden, denn schließlich soll auch in diesem Jahr der Erlös den Jugendlichen aus dem JuFF zugute kommen.

Vom hohen Ross gestiegen

Kindergarten feiert Martinstag mit Laternenumzug

In vollem Galopp reitet der Heilige Martin in der Kirche auf und ab. Schließlich hält er vor dem Bettler, der sich im Chorraum auf die Steinstufen kauert. Die Kinder haben sichtlich Freude bei ihrem Spiel der heiligen Geschichte. Man kann sehen, wie sehr sie sich in ihre Rollen einfühlen. „Danke!“ Der Bettler auf dem Boden strahlt, als der Martin vom „hohen Ross“ steigt und ihm eine Hälfte seines Mantels umlegt. Da wird auch den Großen gleich ganz warm ums Herz.

Natürlich nimmt auch der Kinderchor in seinen Liedern die Geschichte des heiligen Martins auf. Auch die Fürbitten der Eltern bitten um ein Teilen, dass an der Not anderer nicht vorbei sieht. Über 200 Euro sammeln die Kinder anschließend für die Opfer des Wirbelsturms in Indonesien in die Kollekte und setzen damit das eben gesehene wunderbar in ein gutes Handeln um. Auch der Erlös aus dem Würstchenverkauf nach dem Laternenumzug wird in die Unterstützung der Menschen in Not fließen. So ein Martinsumzug ist eben schon auch etwas Anderes und eben nicht nur ein Sonne, Mond und Sterne Umzug, Gott sei Dank.

„Wer von euch glaubt an Zauberei?“

Magischer Musikgottesdienst in voller Johanniskirche

„Hokuspokus Fidibus!“ Mit beschwörenden Gesten blickt der Zauberlehrling Gerhard auf den leeren Zylinder. Doch was aus Kopfbedeckung schließlich auftaucht, ist nicht das beschworene Kaninchen, sondern ein kleiner Stoffvogel. Das Gottesdienstpublikum verzeiht dem Magier die Verwechslung und gibt ihm eine neue Chance.

„Wer von Euch glaubt an Zauberei?“ Das Gottesdienstthema „Gottes Wunder – zauberhaft“ lädt ein, sich einmal auf besondere Weise mit einer Wundergeschichte der Bibel zu beschäftigen. Dabei zieht sich das Spielen mit der Doppeldeutigkeit der Begriffe „zauberhaft“ und „bezaubernd“ wie ein roter Faden durch den weiteren Verlauf. Bilder von zerstörter Schöpfung, die sich mit Bildern von unberührter und wunderbarer Welt mischen, fragen in Kontrasten nach dem, was unter menschlichem Einfluss bereits schon an wunderbarem zerstört wurde.

„Wenn ihr zaubern könntet, was würdet ihr zaubern…? Durch diese Frage ausgelöst, mischen sich unter der feinfühligen Moderation von Mareike Ossenkop Antworten von Konfirmanden mit Antworten aus der Gottesdienstgemeinde. „Ich würde zaubern, dass alle Kinder in dieser Welt genug zu essen haben“ meint ein Mann aus dem Kirchenschiff. „Ich würde zaubern, dass es ein Mittel gegen Kriege gäbe“, schrieb eine Konfirmandin. „Ich würde die Zeit verlangsamen.“ Es sind ganz viele Antworten, die uns den Blick darauf lenken, wo wir in dieser Welt noch auf Wunder und Taten warten. Die drei biblischen Lesungen – zauberhaft vorgetragen – erinnern uns an unsere Gaben und Möglichkeiten, die wir als „bezaubernde“ Gottesgeschöpfe haben, um unsere Mitverantwortung in der Schöpfung zu leben. Vor allem aber die sehr abwechslungsreiche und wunderbare Musik ist es, die uns als regionale Gottesdienstgemeinde immer wieder zusammenbringt. Dank der wunderbaren Arrangements der ökumenischen Kirchenband „inTAKT“ haben viele die neuen geistlichen Lieder schon während der vergangenen Musikgottesdienste gelernt. So wird vor allem auch die Musik im gemeinsamen Singen ein magischer Moment. Und der Abschiedsgruß am Ausgang wünschte natürlich allen: „Bleiben Sie zauberhaft!“

Nach der Kirche Erbsensuppe für alle

Volles Haus zum Turmfest

Seidig schimmert der neue Turmanstrich im goldenen Herbstlicht. Die Stundenglocke schlägt 11-mal, da ist die Andreas-Kirche bis auf den letzten Platz besetzt. Selbst auf der Empore drängen sich die Gottesdienstgäste. „Näher mein Gott zu  dir“, spielt die Kapelle des Musikzuges der Freiwilligen Feuerwehr Wehrstedt zur Eröffnung. Ein Stück, dessen Überschrift sehr gut zu der Einweihungsfeier für einen frisch renovierten Turm passt. Von der Güte Gottes, die alle empfinden, singt dann auch der Gesangverein „Hoffnung“ in dem bewegenden Gottesdienst, der die Dankbarkeit für die vielen Spenden und die erfahrene Unterstützung zur Renovierung des Turmes und unseres Pfarrhauses in Worte fasst. Viele Gemeindeglieder und Bürger, zahlreiche Menschen, die unserer Kirche „St. Andreas“ verbunden sind, haben gespendet, damit das Projekt „Turm und Pfarrhaus“ gelingen konnte. Viele Ehrenamtliche haben dort geholfen, wo Hilfe möglich war. Das alles schwingt in der Stimmung des Gottesdienstes mit und fasst sich zusammen in dem Lob Gottes, dem wir mit Liedern und Gebeten Ausdruck geben.

Als dann Lothar Grosche den Dank des Kirchenvorstandes in Worte fasst, gibt es kein Halten mehr. Beifall durchbricht die andächtige Stille und macht auf seine Weise deutlich, wie glücklich wir alle sind, dass unsere Kirche und die Gemeinderäume wieder so schön geworden sind. Dass wir dies auch der finanziellen Unterstützung und vor allem dem tatkräftigen Einsatz unseres Architekten zu verdanken haben, auch das macht der Kirchenvorsteher Lothar Grosche für alle hörbar. Mit Freude verkündet er auch den Entschluss des Kirchenvorstandes, die Gemeindeglieder zur anschließenden Erbsensuppe einzuladen. Dazu bekommt jeder nicht nur eine Segenserinnerungskarte mit einem Original-Sschieferstück aus den alten Turmschindeln, sondern sogar auch noch eine andere Form der Stärkung mit auf den Weg. Und es ist, wie es in Wehrstedt irgendwie immer ist, wenn die Kirche feiert, ein gutes Wetter, um draußen um den Turm zu sitzen und auch dort noch einmal die gute Gemeinschaft zu genießen.

Landfrauen aus dem Ambergau feiern in Bodenburg

Lebendiger Abend in Kirche und Gemeindezentrum

Schon am Vormittag haben fleißige Hände das Gemeindezentrum liebevoll geschmückt. Hier wird nach der Erntedankandacht ein gemütliches Beisammensein stattfinden. Doch um 17 Uhr läuten erst einmal die Glocken für die Landfrauen aus dem Ambergau. Regelmäßig jedes Jahr, aber in unterschiedlichen Gemeinden feiern sie auf diese besondere Weise das Erntedankfest auch in ihrem Verband noch einmal. Viele der Frauen stammen noch aus der Landwirtschaft, oder sie haben einen anderweitigen Bezug zu Ackerboden und dörflicher Heimat. Was sie verbindet, ist ihre Liebe zum Land und zu ländlichen Gepflogenheiten. Und das ist auch zu spüren. Viele können das klassische Erntedanklied noch auswendig. „Wir pflügen und wir streuen den Samen auf das Land, doch Wachstum und Gedeihen steht in des Himmels Hand.“ Im Laufe ihres Lebens haben sie draußen auf dem Feld jahrzehntelang die Zyklen von Werden und Vergehen mit ihren Händen und Sinnen erfahren. Das macht sensibel für das Leben und spiegelt sich als Lebenserfahrung in der Aufmerksamkeit für das Thema Leben.

Bevor es dann aber zum gemeinsamen Abendessen geht, macht unsere langjährige Küsterin Christine Bormann in einer kurzweiligen „Führung“ auf die Schönheiten und Kostbarkeiten unserer St. Johannis-Kirche aufmerksam. Und zum Schluss sind wir uns alle einig: Gottes Werke sind groß. Und davon singen wir dann auch.

Grönemeyer in St. Andreas

1. Männergottesdienst in Wehrstedt

Nein, natürlich ist Herbert Grönemeyer nicht selbst nach Wehrstedt gekommen. Aber dafür sind viele andere Männer da, die ebenso wie Herbert Grönemeyer in seinem bekannten Song „Männer“ und doch auf eine ganz andere Weise Männerthemen in den Gottesdienst bringen. Und natürlich hören wir auch einen Auszug aus dem bekannten Song.

Vor allem aber stellt der eindrückliche Gottesdienst Fragen. Warum arbeiten Männer immer mehr, obwohl auch sie wissen, wie kostbar die Zeit mit der Familie ist? Warum klotzen Männer immer mehr ran, obwohl sich auch Männer mehr Zeit für sich selbst wünschen? Auf eine sehr nachhaltige Art beleuchtet das Vorbereitungsteam des Gottesdienstes mit Michael Keil, Wolfgang Aniol, Ole Krüger und Claus Herberg diese Fragen aus verschiedenen Blickwinkeln. Und sie lösen in einer sehr eindrücklichen Ansprache Antworten aus einer biblischen Geschichte heraus, an deren Ende ein Mann es hinbekommt, aus der Lähmung aufzustehen. Bereichert wird dieser Gottesdienst nicht nur durch die Aufmerksamkeit der überaus zahlreich erschienen Vertreter des männlichen Geschlechts. Auch Frauen gehören zu den Gottesdienstgästen. Gemeinsam erleben wir, dass auch Männer natürlich ihre eigenen Formen haben, sich Themen zu nähern.

Bereichert wird dieser Gottesdienst über das virtuose Orgelspiel unserer Organistin Heidi Swift hinaus durch zwei Männer, von denen der eine nicht älter als 10 Jahre ist. Violine und Orgel, feinfühlig und eindrücklich gespielt durch Vater und Sohn der Familie Januszkiewicz. Da hat der Grönemeyer schon Recht! Das können Männer: einfühlsam sein. Das war in der Musik ganz deutlich zu hören.

 

Erntedank – ein gern gefeierter Gottesdienst

Viele Besucher erfreuen sich an dem Anblick der Erntegaben

In beiden Kirchen füllten sich die Bänke rasch. Hier bei uns auf dem Land, dort wo die Orte noch umgeben sind von vielen Feldern, ist der Erntedankgottesdienst noch fest in den Gemeinden verwurzelt. Vertraute Lieder und neue Gedanken verbanden sich in unseren beiden Gottesdiensten diesjährig auf besondere Weise durch das gemeinsame Tun der Lektoren unserer Gemeinden. Auch das war ja schon ein Stück Erntedank: Andreas Wehrmann, Wolfgang Aniol und Birgit Ziemann – unsere drei Lektoren brachten auf wunderbare Weise ihre Gaben in dieses gemeinsame Erntedankfest ein. So wurde das Miteinander zu einer Frucht, die die feiernde Gemeinde einbezog und diese es dankbar annahm. Und es war und wurde dadurch ein ausgesprochen schöner Gottesdienst. In Bodenburg trug zudem der Singkreis unter der Leitung von Chorleiter Daniel Bormann sowie der gesanglichen Unterstützung zweiter Hildesheimer Sänger sehr klangvoll zu der festlichen Stimmung des Erntedankfestes bei.

Wiedersehen nach langen Jahren

Jubelkonfirmationen in Bodenburg

50 Jahre, 60 Jahre, 65 Jahre und mehr als 70 Jahre ist es her, dass die Jubelkonfirmanden der goldenen, diamantenen, eisernen und Gnadenkonfirmation ihre Taufe bejaht haben. So lange liegt das Fest ihrer Konfirmation schon zurück. Aber die Erinnerungen an die damalige Zeit sind bei vielen noch frisch. „Weißt du noch?“ Schon bei dem Treffen vor dem Gottesdienst entspinnen sich gute Gespräche, die an alte Erinnerungen anknüpfen. Diesen Faden nimmt auch der Gottesdienst auf. Haben die Konfirmationssprüche eine Hilfe sein können für die Zeit und das Leben? Die Predigt fragt danach und bemüht sich gerade darin um eine Lebensnähe.

Im Anschluss an den Gottesdienst sortieren sich die Jubelkonfirmanden in die Jahrgänge und stellen sich zum Foto auf. Aufmerksame Kirchenvorsteher haben schon die Urkunden sortiert und teilen diese fröhlich aus. Aber die Urkunden bleiben nicht die einzigen Urkunden für diesen Tag. Viel mehr prägt sich die gute Stimmung während des Mittagessens und zum anschließenden Kaffee in die Herzen ein. Erfüllt – nicht nur von Braten und Kaffee – geht nach dem Kaffee ein an neuen Eindrücken reicher Tag zu Ende.

Viel Spaß und Hilfsbereitschaft zum Spaßwandertag

Johannisstiftung feiert ihren Geburtstag als “Stiftungsfest 5.5“

„Wenn die Johannis-Stiftung ein Kind wäre, würde sie vermutlich nächstes Jahr in die Schule kommen“. Ein Vergleich, der nur bedingt stimmt, weil die Johannisstiftung durch vielfache Unterstützung längst den Kinderschuhen entwachsen ist. Schon zu Beginn des Geburtstagsfestes mit dem die Johannesstiftung ihr fünfeinhalbjähriges Bestehen feierte, wird die gute Akzeptanz dieser kirchenverbundenen Stiftung in Bodenburg deutlich. Die Spaßwanderung macht nicht nur den zahlreichen Teilnehmerinnen und Teilnehmern sichtlich Freude. Auch die vorbereitenden Kuratoriumsmitglieder und Teamer an den Wanderstationen strahlen Fröhlichkeit aus. Offen für Überraschungen machten sich die zahlreichen Wanderer, sowohl Familien als auch Mitglieder eingeladener Vereine aus Bodenburg und Östrum auf den Weg. Die vorher abgesteckte Strecke führte die Teilnehmerinnen und Teilnehmer durch die landschaftliche reizvolle Nahregion. Eine Verpflegungsstation und 4 weitere Stationen, an denen es lustige und unterhaltsame Aufgaben zu bewältigen galt stärkten die Wandergruppen in mehrfacher Hinsicht. Besondere Akzente zum Stiftungsgeburtstag setzte der Bodenburger MTV mit Sportvorführungen der jungen Vereinsmitglieder, die schon nahe an artistische Qualitäten heranreichten. Auch der Bodenburger Musikzug spielte zur großen Freude der Festbesucher und unterhielt mit seiner wunderbaren Musik die Geburtstagsgäste. Im Rahmen einer sehr amüsanten Siegerehrung dankte der Freiherr Adalbert von Cramm als Vorsitzender des Stiftungskuratoriums mit bewegenden Worten allen, die zum Gelingen dieses wunderbaren Tages beigetragen hatten. Und weil auch in diesem Jahr wieder die Landeskirche alle Gelder, die für eine Stiftung aufgebracht werden mit 1:3  bonifiziert, darf sich die Johannisstiftung über einen Zuschuss zum Stiftungsstock freuen, der ein noch Drittel höher liegt als das, was an diesem wunderbaren Festtag an Spenden und Startgeldern eingenommen werden konnte.

 

Neue Konfirmanden auf Kennenlernfahrt

Vorkonfirmandentagung im Röderhof

Natürlich haben sich die meisten schon mal gesehen. Andere kennen sich auch schon dadurch, dass sie auf die gleiche Schule oder gar in eine gemeinsame Schulklasse gehen. Und doch ermöglicht die kirchliche Vorkonfirmandenfahrt noch einmal ein ganz anderes Kennenlernen. Auch in diesem Jahr hat das Vorkonfirmandenfahrtvprbereitungsteam ein wunderbares Programm für die neuen Vorkonfirmanden vorbereitet. Spielerisch und einfühlsam lernen die „Neuen“ nicht nur die Mitkonfirmanden, sondern auch sich selbst besser kennen. Dass dabei auch Spaß und Freude im Mittelpunkt stehen, versteht sich von selbst. Durch die liebevoll vorbereiteten Spiel- und Erfahrungselemente entsteht eine Gemeinschaft, die eine so gute Erinnerung an die gemeinsamen Tage formt, dass sie auch noch lange nach der Freizeit wirken wird. Müde und voll der Eindrücke kehrten am Sonntagnachmittag 17 Vorkonfirmanden fast eher unwillig zu den wartenden Eltern zurück. „Am liebsten wären wir alle noch geblieben.“ Dieser Wunsch war nicht nur aus einem Mund zu hören.

Gärtnerschürze zum Abschied aus dem Kindergarten

Einige Mütter der heutigen Kindergartenkinder haben Frau Mosler noch selbst als ihre „Kindergartenmutti“ in der Kindertagesstätte Bodenburg kennengelernt. 23 Jahre lang war die gebürtig aus Halle an der Saale stammende Brigitte Mosler als Kindergärtnerin bei den  „Johannisbären“ tätig. In dieser Zeit hat sie Kindergartenkinder in Empfang genommen und sie lange Jahre vormittags betreut. In einem kleinen Abschlusskreis bereiten Kindergartenkinder und die langjährigen Kolleginnen Frau Mosler einen bunten Abschied. In einem selbstgetexteten Lied sang die Kinderschar von den Vorlieben Brigitte Moslers, dem Fahrradfahren und ihrer Leidenschaft für den Kleingarten, den sie mit ihrem Mann zusammen im Maiental betreibt. Passend dazu schenkten ihr die Kinder eine Gärnterschürze zum Abschied, die Frau Mosler, dort tragen kann, um sich immer wieder auch gern an die Kinder aus dem Kindergarten zu erinnern.

1 toller Jugendmitarbeiter mehr

Max Hoffmann feierlich in den Teamer-Kreis aufgenommen

Eben noch hat er den neuen Konfirmanden ihr Begrüßungsgeschenk in die Hand gedrückt. Nun ist er selber an der Reihe. „Wir freuen uns sehr, mit Dir einen neuen Jugendmitarbeiter in unseren Teamer-Kreis aufnehmen zu können“. Max Hoffmann hat sich in Fortbildungskursen des Kirchenkreises auf die Tätigkeit als Begleiter für Jugendliche vorbereitet. Nun ist er auch nach außen hin als Teamer erkenntlich. In dem Begrüßungsgottesdienst für die neuen Vorkonfirmanden wurde ihm das T-Shirt für Jugendmitarbeiter feierlich überreicht. Und er selbst wird gleich auf der Vorkonfirmandenfreizeit mit seinem Können und seinem Engagement mithelfen, dass aus den 17 Neuen dann eine gute und „eingeschworene“ Gemeinschaft wächst. Herzlich willkommen!

 

Pflaster für die „Neuen“

Begrüßung der Vorkonfirmanden im Gottesdienst

17 junge Leute sind es, die an diesem Sonntag einen besonderen Platz im Gottesdienst haben. Diese Platzierung der neuen Vorkonfirmanden in der ersten Reihe ist an diesem Tag auch ein Zeichen der Wertschätzung. „Wir sind glücklich, dass es immer wieder Jugendliche gibt, die sich im Rahmen der Konfirmandenzeit auf Kirche einlassen und in diesem Raum den wichtigen  Fragen des Lebens nachspüren“! „Ihr seid unsere Ehrengäste“, sagt es darum die festliche Begrüßung! Die kleinen Willkommenszeremonie innerhalb der Gemeindegottesdienste in Wehrstedt und Bodenburg endet mit der Überreichung eines kleinen Symbolgeschenkes an jeden neuen Konfirmanden: eine Pflasterbox! Diese soll deutlich machen, dass jeder in der Lage ist zu helfen. Das haben wir durch das Tagesevangelium erfahren, in dem wir von dem barmherzigen Samariter hörten. Wer die Augen vor der Not anderer nicht verschließt kommt damit auch weiter auf dem Weg zum eigenen Glück. Das ist für den erzählenden Jesus ganz sicher, aber auch für die zahlreich erschienene Gemeinde, die das mit einem spontan geäußertem „Amen“ zum Beschluss der Predigt feststellen.

Neue Farbe für das Ehrenamt

Fröhliches Dank-Fest im Gemeindegarten

Herzblut…, ja, das ist immer dabei, wenn es um ehrenamtliches Tun geht. Da ist sich die kleine Handpuppe sicher. Das muss als Zutat unbedingt mit in den Topf, wo die neue Farbe für das Ehrenamt entsteht, um ein Bild des Ehrenamtes zu malen. Aber woher nehmen, wenn nicht stehlen? Schon ergreift die freche Mädchenpuppe eine Schere und nimmt mit keckem Blick ihren Puppenspieler in den Blick. Aber ein Herzballon mit Theaterblut wird Vatis Rettung.

Man merkt, dass der Puppenspieler Kirche auch „von innen“ kennt. Immer wieder werden auf humorvolle Weise Besonderheiten von Ehrenamt und Hauptamtlichen in der Kirche aufs Korn genommen. Die vielen Zuschauer sind amüsiert. Durch die Puppen treffsicher angesprochen, aber eben „durch die Blume gesagt“, erkennen wir vieles aus dem Gemeindealltag wieder.

Vor dem künstlerischen Beginn des Dankeschön-Festes haben die Vorsitzende und die stellvertretende Vorsitzende unserer Kirchengemeinden die zahlreich erschienen Gäste herzlich begrüßt. In der Zwischenzeit haben Grillmeister Udo und Andreas schon einmal den Grill vorgeheizt. Wenig später duftet es herrlich nach leckerer Bratwurst und herzhaften Steaks. Ein herrliches Salat-Mitbring-Buffet lädt zu weiteren Gaumenfreuden ein.

An den Tischen herrscht angeregte Unterhaltung. Die meisten kennen sich ja schon seit Jahren durch die vorangegangenen Mitarbeiterfeste. Und doch ist es diesmal eine besonders gute Stimmung. Auch das Wetter meint es gut mit uns. Nach einem kleinem Regenschauer kämpft sich die Sonne durch die Wolken und verzaubert den grünen Garten in einen Tempel aus Licht in dem wir uns nicht nur gut unterhalten, sondern auch beim Wikingerschach dem „Pfarrer“ zu Leibe rücken. Noch steht der in der Spielmitte. Zum Schluss wird er durch ein Wurfholz einfach umgehauen. Aber zum neuen Spiel wird die als Pastor mit Beffchen gemalte Spielfigur in der Mitte einfach wieder aufgestellt und ein neues Spiel geht los.

Gute Nacht in Abrahams Zelt

„Kik-Kinder“ erleben ein wunderschönes Ferienabschlusszelten.

„Die Isomatten und Schlafsäcke könnt ihr erst einmal in den Raum legen.“ Nach dem fröhlichen  Empfang durch festlich gewandete Sippenmitglieder Abrahams scharen sich die KiK-Kinder um die große Feuerschale. Zum Zeichen ihrer Zugehörigkeit zum gesegneten Volk bekommen die 19 Gäste des Ferienabschlusszeltens feierlich ein Kopftuch nebst Kordel überreicht. Eine erfahrene „Wüstenfrau“ weist die willkommenen Gäste in die Kunst des Kopftuchbindens ein. Liebevoll verkleidet begrüßt Sarah, die Frau Abrahams, als Stammmutter des Gottesvolkes die erschienenen Gäste auf eine besonders feierliche Weise. Wie die anderen Wüstenfrauen ist Sarah eine verkleidete Mutter aus dem Team „KiK“, die diese Übernachtung mit den Kindern im Gemeindegarten wunderbar vorbereitet haben.

Zum Zeichen des Willkommens bekommen zunächst alle einen Trunk Wasser aus Tonschalen gereicht. „Das ist in der Wüste etwas ganz Kostbares“, erklären die anderen verkleideten Nomadenfrauen. Und die Gäste verstehen mit dem Herzen dieses Ritual als etwas ganz Besonderes. Und dank der wunderbaren Anleitung der Betreuer und Betreuerinnen fühlen sich die Kinder schnell in das Nomadenleben ein und lernen, für ihren Lebensbedarf in der Wüste selber zu sorgen.

Feuer ohne Streichhölzer machen…, Getreide zwischen Steinen zu Mehl reiben…, mit einer Handschleuder und kleinen Steinen böse Tiere verjagen… für jede erworbene und erlernte Tätigkeit bekommen die Abrahamskinder eine Perle, die sie noch am Abend zu einer Kette auffädeln können. Und während der Nachtwanderung, nach dem gemeinsamen Verzehr des liebevoll gekochten und äußerst schmackhaften Hirteneintopfes, erfahren die Nomadencampteilnehmer und –teilnehmerinnen in kreativen Spielszenen spannende Einzelheiten aus dem Leben Abrahams und der Verheißung Gottes, die all seinen Nachfahren gilt. Dass auch sie - die Ferienabschlusskinder – dazugehören, begreifen alle schnell. Aber sie erfahren auch, dass ein Nomadendasein ganz schön müde machen kann. So sinken alle nach einer interessanten Nachtwanderung und einer wunderbaren Sternenschau in einen erholsamen Schlaf, während das Nomadenzelt sie vor Regen schützt. Und am nächsten Morgen kehren alle "Abrahamskinder" nach einem kräftigen Frühstück und einem bestärkenden Segen durch Sarah und ihre Schwestern  erfüllt und fröhlich wieder zu ihren Eltern zurück.

 

"Auf den Putz gehauen"

Schadhafte Kalkmörtelschicht muss wieder abgenommen werden

„Woran es genau liegt, wissen wir nicht“, erklärt der Fachmann Thido Saueressig den  Kirchenvorstehern. „Aber klar ist, dass der Putz solche Hohlräume entwickelt hat, dass er wieder runter muss!“ Lange hat das Experten-Team überlegt, ob es wirklich nötig ist, den frisch aufgetragenen Kalkputz vom Kirchturm der Andreaskirche wieder abzunehmen. Doch es bleibt keine Wahl. Leichte Schläge mit dem Hammer auf den frisch aufgetragenen, nunmehr getrockneten Außenputz des Andreasturmes haben an vielen Stellen Hohlräume hörbar gemacht. Das ist aber aus Bauherrensicht nicht hinnehmbar. Auch die Landeskirche achtet selbstverständlich sehr darauf, dass die finanzielle Renovierungsinvestition auch weit in die Zukunft hinein Bestand hat. Darum hat sich der leitende Architekt Thido Sauererssig noch ein Expertenteam zur Begutachtung geholt. Schließlich ist für die Arbeit am Turm der St. Andreaskirche ein hoher Betrag an Kirchensteuermitteln zur Verfügung gestellt worden. Und da möchten natürlich alle Verantwortlichen, dass mit dem Geld nun auch das gewünschte Ziel erreicht wird: eine Restaurierung, die nicht nur ein paar Jahre hält.

So nützt es nichts. Der Putz muss vom Turm abgehauen werden  und wird neu aufgetragen. Noch einmal mehr wird darauf geachtet werden, dass die Arbeiten diesbezüglich nun zur Zufriedenheit des Auftraggebers geschehen. Leider muss dadurch das Gerüst noch eine ganze Weile länger um den Turm herum stehen bleiben. Aber das Gute ist, dass für die Kirchengemeinde und die Landeskirche insgesamt keine Mehrkosten entstehen, weil diese Erneuerungsarbeiten nun im Rahmen der Gewährleistung geschehen.

Wer dreimal um den Spoikestein geht…

Erste Gemeindewanderung führt in die Ohe

Wenn man der Sage trauen kann, verdankt die Ohe ihren Namen dem freudigen Ausruf „Oho“ einiger Nonnen.  Einst soll das kleine Waldstück in der Nähe des Fleckens Bodenburgs zur Ernährung dort ansässiger Klosterfrauen verschenkt worden sein. Pünktlich um 15 Uhr hatten sich auf Einladung der Gemeinde dazu Jung und Alt vor dem Gemeindezentrum getroffen. Zu Beginn der Wanderung gibt Wanderführer Burkhard Müller einen kleinen Überblick über die Besonderheiten des Wanderziels. Dann geht es los. Über den Gartenweg zieht die kleine Wandergruppe zur Lindenallee und von dort aus in den Wald zwischen Bodenburg und Wehrstedt.  „Kennst Du schon den Spoikestein?“ fragt der Wanderführer den jüngsten Wanderer, Louis Kalkmann. Auch um das erste Ziel der kleinen Wanderung rankt sich eine Geschichte, die der gebürtige Bodenburger gern erzählt. Als Kind war er selber immer gern im Wald und kennt auch die Ohe wie seine Westentasche. Und doch muss er noch ein wenig suchen, bis er den anderen den "Spoikestein" zeigen kann. Der Wald verändert sich eben ständig.

„Wer da dreimal rumlief, bekam einen in den Nacken“, erzählt er dem Wanderjunior augenzwinkernd. Natürlich traut sich keiner, das auszuprobieren und schließlich wollen wir auch noch zum Schellbrunnen. Bei hervorragendem Wanderwetter erreichen wir den Scheitelpunkt unserer gemütlichen Tour nach eineinhalb Stunden und dem Fund von leuchtend roten Walderdbeeren und der Entdeckung eines Fuchsbaus. Durch die Feldmark Wehrstedt geht es dann flott unserem Ziel Östrum entgegen. Dort erleben wir noch die feierliche Krönung des Bürgerkönigschießens und gönnen uns auf dem anschließenden Fest eine herzhafte Bratwurst als Belohnung und zur Stärkung. Und weil es so schön war, wird es auf Wunsch aller Wanderteilnehmer eine zweite Wanderung in die unmittelbare Umgebung Bodenburgs geben. Am 07. September 2013 nimmt Burkhard Müller dann alle Wanderfreunde mit in den „Totenberg“. Treffpunkt wird dann um 14.30 Uhr wieder das ev. Gemeindezentrum in Bodenburg sein.

Die große Flut in St. Johannis

Sommerfestgottesdienst des Kindergartens

Das Thema hätte nicht aktueller sein können. Die Bilder von der großen Flut an der Elbe und Saale sind noch nicht verblasst. Einige der Väter kommen sogar gerade von den Hilfseinsätzen. Da fängt es auch in der Kirche an zu stürmen. Doch Noah ist ein kluger Mann. Er hat auf Gott gehört und vorsorglich einen Schutzraum für alle auf Erden gebaut. Die Bibel nennt diesen Ort der Geborgenheit: die Arche. In diesen flüchten alle Tiere, die von den Erzieherinnen so meisterhaft geschminkt und verkleidet waren. Überhaupt merkt man, dass in diesem Gottesdienst viel Vorbereitung steckt. Da ist mit den Kindern im Kindergarten viel gebastelt, gesungen und geprobt worden. So ist es kein Wunder, dass am Ende alle auf einen grünen Zweig kommen, den dann die Taube auch in St. Johannis zeichenhaft bringt. Denn das Miteinander ist es, in dem Gott  als die verbindende Kraft wirkt, die aus Licht und Regen den Regenbogen zaubert, den die Eltern so wunderbar in der Kirche haben leuchten lassen. Wunderbar war auch, dass in diesem Gottesdienst auch noch eine Kollekte für die Flutopfer in Höhe von 151 Euro gesammelt werden konnte. So folgt der Wasserflut hoffentlich weiterhin noch eine Spendenflut.

„Und noch ein Schuss blau“

Konfirmierte treffen sich nach der Konfirmation

Er ist fruchtig und unten herrlich grün! Der Begrüßungscocktail, den die Teamer für die eingeladenen Konfirmierten mixen ist selbstverständlich alkoholfrei. Das kräftige Grün macht ein Schuss blauer Sirup, den die Jugendmitarbeiter vorsichtig in den gelben Saft geben. So wird es ein cooler, bunter Drink.

Ebenso bunt ist dann auch das Programm. Anhand eines Bilderfilmes erinnern sich alle an die „guten, alten Zeiten“ der Konfirmandenzeit. Aber nicht nur der Rückblick gehört in diesen Abend, sondern auch der Ausblick. Umsichtig nennt Patrick Beek den Konfirmierten, was sich den Jugendlichen in der Ausbildung zum Teamer bietet. Und er nennt auch den 1. Termin, zu dem sich die „Neuen“ dann treffen: „Am 04. September um 19 Uhr freuen wir uns auf alle, die sich dafür interessieren, Verantwortung für die Jugendarbeit in der Gemeinde zu übernehmen.

Der anschließende, nicht ganz ernst gemeinte Test stellt in außergewöhnlichen Übungen die Teamerfähigkeit fest. Und als der Abend auf dem Höhepunkt ist, werden auch noch durch zwei reizende Assistenten die "Gottesdienst-Oscars" in Form der ausgelobten Kinogutscheine feierlich überreicht. Es hat sich also in mehrfacher Hinsicht gelohnt, dabei zu sein.

„Dem Dorf einen eingeschenkt“

Ev. Kirche mit Cocktails, Käsespießen und Gottesdienst dabei

„Maracuja oder Orange“? Bevor Hendrik, Jaques oder Jannis den alkoholfreien Cocktail mixen, fragen sie die Gäste nach ihren Wünschen. Wer die Wahl hat, hat die Qual. Aber die meisten können sich schnell entscheiden. Und dann werden die Konfirmanden aktiv. Ein Glas wird in Zitrone und Zucker getaucht, damit sich ein schöner Rand bildet. Dann kommt noch ein kleiner Schuss eines blauen Sirups hinzu, der dem Drink eine herrlich grüne Farbe verleiht.

Aber beim Wehrstedter Dorffest gibt es nicht nur coole Getränke. Auf dem Platz duftet es nach Bratwürstchen und Waffeln. Natürlich ist auch die Dorfkapelle da und spielt. Und die Hüpfburg wird von den Kleinen belagert. Am Sonntag beginnen wir den Tag mit einem feierlichen Gottesdienst. Jeder bekommt eine Wundertüte geschenkt. Doch anders, als die vertrauten Wundertüten aus Kinderzeiten, ist diese absolut leer. Sie ist nämlich dafür da, Wunder zu sammeln, um einen kleinen Vorrat für schlechte Zeiten zu haben. Ein fröhlicher Moment passt dort ebenso hinein, wie auch ein humorvoller Gedanke, oder ein fröhliches „Guten Morgen". Und obwohl die Verstärkeranlage für eine kleine Zeit ausfällt, verstehen wir uns hervorragend bei diesem Fest, das dazu da ist, die Dorfgemeinschaft zu stärken und dies offensichtlich auch geschafft hat. Jedenfalls sieht man bei dem gemeinsamen Mittagessen im Anschluss viele fröhliche und zufriedene Gesichter.

950 Jahre Expertenwissen

Themennachmittag bringt Lust auf Zukunft

Bevor wir in das Thema einsteigen, schreiben alle Gäste des Themennachmittages ihr Lebensalter auf eine kleine Karte. So stellen wir gleich zu Beginn fest, dass genau 950 Lebensjahre an diesem Nachmittag im Gemeindezentrum versammelt sind. „Was kann auch die Kirche tun, damit wir in unseren Orten gern alt werden?“ Die verteilten Fragebögen sind bereits vom Kirchenvorstand ausgewertet und die Ergebnisse werden im Laufe des gemeinsamen Gedankenaustauschs in die sehr kreativen Überlegungen einbezogen.

Doch zunächst werden die Gäste als die Experten, die sie sind, durch die stellvertretende Vorsitzende des Kirchenvorstandes willkommen geheißen. Ein wunderbar prickelnder Aperitif lässt die Teilnehmer des Themennachmittages „Lust auf Zukunft“ schnell miteinander ins Gespräch kommen. „Was ist in unseren Orten gut, wenn ich ans „Alter(n)“ denke? Die Frage bringt uns zu einen bewussten Hinsehen auf das, was an Infrastruktur noch in unserem unmittelbaren Umfeld vorhanden ist. Aber über diese Frage entdecken wir auch, was in den letzten Jahren weniger geworden ist auf dem Land und wir vermuten, was die Zukunft bringen wird. Dagegen stellen wir in einem dritten Schritt unsere Lebenserfahrung. „Was wünsche ich mir, dass ich meinen Lebensabend gern hier im Dorf verlebe?“. Anhand dieser Frage entwickelt sich eine lebendige Unterhaltung. Neben dem Austausch über die Möglichkeiten und Nicht-mehr-Möglichkeiten der Familie sammeln sich auch ganz praktische Vorschläge im Hinblick auf das Tun von „Kirche“ an der Metaplan-Wand, die überzeugend einfach klingen und gleichzeitig genial sind. Dass Kirche in besonderer Weise Begegnungen unterstützen kann. Das ist ein Ergebnis, das auch die Auswertung der Fragebögen erbracht hat. Aber auch an diesem Nachmittag entstehen nun eine Reihe von Vorschlägen dazu, die sich auf den Bereich einer sinnvollen Begegnung fokussieren. „Ich würde eigentlich gern mehr Wandern, habe aber keine Lust es allein zu tun“ formulieren gleich mehrere aus der Runde und äußern ganz konkrete Ziele. „Es wäre doch schön, wenn man auch die Nahregionen besser kennen würde.“ „Wie wäre es eigentlich mal mit einer gemeinsamen Pilzwanderung?“, schlägt eine andere Karte vor. Auch im Bereich Handarbeit werden Begegnungswünsche genannt. „Ich würde gern Socken stricken lernen, weil ich selber sehr gern Handarbeite“! Und die Vorstellung, sich dabei mit anderen gut unterhalten und treffen zu können, wird als Wunsch genannt.

So haben sich aus dem sehr anregenden und kreativen Themennachmittag ein Reihe von konkreten Verabredungen entwickelt. Und wir würden uns sehr freuen, wenn das auch auf das Interesse anderer im Ort stoßen würde, die ebenfalls Lust auf Zukunft in unsere Orten haben.

Zwei in der Krone

Kirchenvorstand Wehrstedt erlebt Turmbekrönung

Vorsichtshalber hat der Mitarbeiter der Fa. Beck gleich zwei Kupferkapseln mitgebracht. Das erweist sich vorausschauend. Denn die Zeitung und die vorbereiteten Schriftstücke passen nicht in eine Kapsel hinein.  So aber verteilen sich die gerollte Tageszeitung, das Euro-Münzen Paket mit den Berichten über die derzeitige Gemeindearbeit und das Glockenprojekt ganz gut auf die vorhandenen Behältnisse. Dann greift der Dachdecker zum mitgebrachten Lötkolben. Vor den Augen des vollständig erschienenen Kirchenvorstandes,  dem Ortsheimatpfleger Günter Stürmer, dem landeskirchlichen Architekten Thido Saueressig und des Ortspastors, werden die Deckel auf die Kapseln gedrückt und sorgfältig verlötet. „Keiner von uns wird das Öffnen dieser Kapsel noch erleben“. Thido Saueressig spricht aus, was wir alle denken. Schließlich soll die Neueindeckung unseres Kirchturmes in Wehrstedt möglichst lange halten. „100 Jahre ist das, was wir hoffen“ betont der Architekt aus dem Amt für Bau- und Kunstpflege, der im Auftrag der Landeskirche die Sanierungsaufgaben von Anfang an begleitet.

Mit dem Aufsetzen der Turmbekrönung ist nun auch der erste Schritt zum Abrüsten getan. Schon bald werden die Gerüstbauer anrücken und das Gerüst bis zur Dachtraufe herunternehmen. Dann muss nur noch der Turm verputzt werden und alles ordentlich abtrocknen, bevor der Putz als Schutzschicht auch noch einen Anstrich bekommt. So hofft der Kirchenvorstand auf gutes Wetter, damit wir – wie schon geplant – am 20 Oktober unser großes Turmfest in Wehrstedt feiern können.

11. Pfingstmontagschristival im Pfarrgarten Bodenburg

Christen der Region Bad Salzdetfurth feiern Pfingstfest

„Und hat es dir Freude gemacht?“ „Es hat sehr, sehr Freude gemacht“! Lauras Antwort auf die Frage von Pastor Thorsten Buck ist authentisch fröhlich. Mögen Erwachsene beim Sprechen in das Mikrofon vor 400 Gottesdienstgästen aufgeregt sein. Der jungen Familienchorsängerin merkt man die Aufregung jedenfalls nicht an. Dagegen spürt man immer noch die Begeisterung, mit  der Laura und alle anderen Teilnehmer des Musikworkshops zum 11. Christival im Pfarrgarten zu Bodenburg musizieren und Singen.

Trotz schlechtester Wettervorhersagen haben sich so viele Gottesdienstbesucher im Pfarrgarten zu Bodenburg eingefunden, dass alle Sitzplätze belegt sind.  Und einer derartigen Begeisterung kann offensichtlich auch der Himmel nicht wiederstehen. Nach den ersten Gesängen der Gemeinde, begleitet durch Band, Workshopmusiker und Chorstimmen öffnet sich das Wolkenband und die Sonne schickt wärmende Strahlen auf die dankbare Pfingstgemeinde hinab. So entfaltet sich der Gottesdienst munter weiter unter den wachen Augen aller Gottesdienstgäste. Und es geht ein Geschenk quer durch die Region und von Hand zu Hand. Was das zu bedeuten hat erklärt sich, indem wir in ihm all die Symbole wiederfinden, in denen sich das Pfingstgeschehen biblisch erklärt.

Natürlich ist der Pfingstgeist auch nach dem Gottesdienst noch am Werk. Das kann besonders im Pfingstparcours der Teamer erfahren werden. Hier können die kleinen Pfingstgäste sogar ganz praktisch ausprobieren, wie der Pfingstwind einen Ball über alle Hindernisse trägt. Aber auch die Musik ist weiterhin wahrhaft begeisternd. Nach dem Konzert des Musikzuges Bodenburg betritt erstmalig die Band FehlFUNKtion die Bühne. Beide spielen eine sehr unterschiedliche, aber gleichermaßen begeisternde Musik. „Das ist mindestens ebenso schön, wie  bei der Jazztime in Hildesheim“, meint ein Besucher aus Nordstemmen. Und Recht hat er, finden alle. So ist es kein Wunder, dass so viel Christivalbesucher, wie noch nie bis kurz vor 18 Uhr bleiben. Bevor dann die Abräumer kommen und alles bis zum nächsten Christival: Pfingsten 2014 wieder zur Seite räumen.

Und am Ende kommt alles begeisternd zusammen

Erste Pfingstbegeisterung bereits im Musikworkshop

„Und jetzt teilen wir uns in drei Gruppen. Die Musiker gehen in den kleinen Raum, die Chorleute bleiben im großen Saal und die Rhythmusgruppe geht kurz rüber in die Martin-Luther-Kirche.“ Souverän gibt uns Rainhild Montag den nötigen Überblick über die Zeit- und Raumplanung für unser großes Musikprojekt, das uns die Kollekte aus dem letzten Pfingstmontagschristivals ermöglicht hat. Die drei Gruppenleiter sind sehr gut vorbereitet. Fröhlich führt Christoph Pannek die Sängerinnen und Sänger über eine feinfühlige Stimmvorbereitung zu erstaunlichen Klangerlebnissen. Die Instrumente der Schlagwerkgruppe wummern unter der Leitung von Percussionistin Nina Scholz einen wunderbaren Rhythmus in den Gemeinderaum. Durch die Instrumentalistin Lydia Knoll werden die Blasinstrumente klangvoll und sensibel zugleich zusammengezaubert und spielen die gewünschten fröhlich – pfingstlichen Weisen. In der Zwischenzeit hat schon Kerstin Daft das Schneidebrett herausgeholt und den Ofen angeheizt. Für das gemeinsame Mittagessen entsteht unter ihren tatkräftigen Händen und denen ihrer liebe Nichte ein leckerer, nahrhafter Eintopf  und ein Obstschaschlik, dass viel mehr ist als ein Nachtisch. Und am Ende des Familienworkmusikworkshops sind wir alle doch gleichermaßen überrascht, was für eine Begeisterung in der Musik sich ereignen kann, wenn alle auf ein Ziel hin proben und dann miteinander musizieren.

Himmelfahrtsbesuch in Bodenburg

Vorkonfirmanden aus Diekholzen in Bodenburg

Mit dem letzten Schwung rollen die Räder über die Einfahrt vor das Gemeindezentrum. Die Vorkonfirmanden haben die längere Regenpause an diesem Tag genutzt und sind nun per Fahrrad in unserem Gemeindezentrum angekommen. Die Taschen werden von den Bikes heruntergenommen. Und die Gruppe fröhlicher Fahrradfahrerinnen und Fahrradfahrer nimmt mit ihrem Gruppenleiter, Diakon Harald Breitenfeld, unser Gemeindezentrum für einen Abend und eine Nacht in Beschlag. Nach dem Abendbrot stellen sich die Vorkonfirmanden Gruppenaufgaben, die es nur gemeinsam zu lösen gilt. Jede Gruppe soll ein „Auffangnest“ herstellen, dass den Sturz eines rohen Eis aus 3 Metern Höhe so auffängt, dass das Ei heile bleibt. Leichter gesagt, als getan. Die Konfirmandengruppen treten in einen konstruktiven Wettstreit und schwärmen aus. Alles, was den Sturz abfedern kann wird herbei geschafft. Und tatsächlich. Es geht: Ob auch Glaube so etwas sein kann? Am nächsten Morgen jedenfalls, dem Tag nach Himmelfahrt, geht es dann wieder zurück. Und auch diesmal haben die Vorkonfirmanden Glück. Oder sollten wir es Fügung nennen? Regnen tut es jedenfalls wenn, nur anderswo, aber nicht in Bodenburg.

Arbeiteraufstand in der Kirche

Gottesdienstkinder erfahren: Gott hat alle gleichermaßen lieb

„Das ist ungerecht!“, „Wir haben viel länger gearbeitet, als die anderen!“, „Wieso bekommen die das Gleiche wie wir?“ Zornig hallt es durch die Kirche. Die Kinder haben gerade schwer gearbeitet, als Arbeiter auf dem Feld. Sie haben  gegraben, geharkt, gesät. Denn es ist Frühling. Einige haben früh morgens begonnen und bis zum Abend auf dem Feld gestanden. Andere sind erst mittags oder gar nachmittags dazu gestoßen. Und zum Schluss gab es für jeden einen Goldtaler, so wie der Bauer es mit jedem vereinbart hatte. Beim Frühlings-Gottesdienst für kleine Leute waren einige Kinder richtig geschafft von der Feldarbeit, andere weniger – doch jeder bekam den gleichen Lohn. Ist das gerecht? Vor Gott sind alle Menschen gleich, egal wie viel jeder geleistet hat. Ein jeder wird gleich belohnt und bekommt Gutes von Gott, egal oder er lange oder nur kurze Zeit auf dem Feld stand. Gott liebt jedes Kind gleich – das konnte jedes Kind erleben und verstehen. Eine Uhr klingelte immer dann, wenn die Arbeiter kurz ausruhten. Die Uhr klingelte, wenn der Bauer frisch ausgeruhte, neue Feldarbeiter zu den anderen brachte. Eine Uhr läutete den Feierabend ein – die Kindergottesdienst-Gäste hatten im Anschluss an die Geschichte viel Spaß sich eine Uhr zu basteln und mit nach Hause zu nehmen. Beim Gesang war wieder jede Müdigkeit und vergessen und alle machten begeistert mit.

Die „Quadriga“ von Wehrstedt

Konfirmation in St. Andreas

„Dass ihr mutig seid und nicht so schnell aufgebt! Die Elternwünsche nehmen feinfühlig den Faden des Segens auf, den die Konfirmation als solche auch darstellt. Die vier Wehrstedter Konfirmanden nehmen sichtbar sehr aufmerksam mit offenen Ohren und noch mehr mit einem offenen Herzen das so liebe Wohlwollen an, dass nicht nur die Eltern Ihnen entgegen bringen. Auch die Teamer zusammen mit dem Kirchenvorstand machen sehr deutlich, wie sehr sie sich mit den diesjährigen Konfirmanden freuen. Die Band „InTakt“ unterstützt wieder wunderbar die anwesende Gemeinde ihn ihrem singendem Loben und auch die Orgel geleitet uns durch eine stimmige Musik zur Quelle Gottes im Abendmahl, das wir im Anschluss miteinander feiern. Und zum guten Schluss… ganz zum Schluss schickt sogar die Sonne ihre wärmenden Strahlen zur Erde, dass wir alle vor der Kirche nach dem Gottesdienst noch einen hautnahen Eindruck davon bekommen, wie sehr doch in manchen Gottesdiensten eine besondere Wärme zu spüren ist..

Rituale als Lebenshilfe

Themenelternabend im Kindergarten!

„Lieber Gott, nun schlaf ich ein, schicke mir den Engelein, dass es treulich bei mir wacht, durch die ganze lange Nacht“. Die Mutter von Daniel berichtet, wo ihr Rituale helfen. Sie sagt: „so machen wir das jedes Mal. Bevor mein Kind schlafen geht, beten wir noch! Jeden Abend, weil mein Kind dann weiß: jetzt ist Schluss. Und auch ich finde leichter den Übergang. Und mein Kind findet leichter in den Schlaf. Weil es den Engel glaubt als Beschützer in der Nacht.“ Dies ist nur ein Beispiel von vielen anderen, die sich anführen ließen für die Erfahrungen von denen Frau Raddatz als Diplom-Sozialpädagogin berichtet. Im Rahmen eines Vortrages mit dem Titel „Rituale strukturieren den Tag“ erklärt sie, wie feste Strukturen Kindern helfen durch einen gefüllten Tag zu kommen. Wiederholungen geben Sicherheit und Struktur. Beides unterstützt Kinder dazu in immer komplexeren Tagesabläufen die Ruhe zu bewarhen.

Zu dem Themenelternabend haben nur wenige in den Kindergarten gefunden. „Dabei war das ein ausdrücklicher Wunsch der Eltern, bemerkt die Kindergartenleiterin, Heike Stolle, und bedauert, dass zu dem hochkarätigen Vortragsabend längst nicht alle Stühle besetzt sind. Das Thema jedenfalls wäre es wert gewesen. „Aber doch hat es sich gelohnt“, betont sie im Einvernehmen mit den anwesenden Erzieherinnen und dem Elternbirat des Kindergartens, denn die Anwesenden gingen alle mit einem noch besseren Verständnis für die Kinder und einer Fülle von neuen Informationen und Einsichten nach Hause.

Herzen an der Kirchdecke

Konfirmation in Bodenburg

„Ich wünsche Dir ein Herz voller Zuversicht, dass nach jedem Gewitter einen Regenbogen am Himmel sieht“. Es ist mucksmäuschenstill, während die Eltern, Großeltern und Geschwister sagen, was Sie ihren Konfirmanden wünschen und als eine innere Kraft mit auf den Weg geben. Passend zu den Gedanken steigt jeweils ein Herzluftballon in den Kirchenhimmel empor. Wie sehr gute Wünsche als Segen tragen können, das machen die Luftballons allen, aber besonders den Konfirmanden auf besondere Weise deutlich. Doch auch andere bewegende Momente lassen die Gottesdienstgäste und Konfirmanden spüren, dass in der Kirche ein besonderer Geist am Werk ist. So ist auch in diesem Jahr die Ansprache des Kirchenvorstandes eine sehr motivierende. Das Nicken der Konfirmanden auf die ausgesprochenen und unausgesprochenen Einladungen zu einem „Engagement in Gottes Namen“ macht deutlich, dass die Botschaft der Bibel in Wort, Zeichen und der Musik in diesem großen Fest auf besondere Weise deutlich geworden ist.

Binden verbindet

Konfirmandeneltern treffen sich zur Fertigung der Girlande

Der Gartencop hat Wannen voller Buchsbaumzweige mitgebracht. „Die Hecke musste sowieso geschnitten werden“, sagt er zu den begeisterten Konfirmandeneltern, die sich über den kostenlosen Grundstoff zur Anfertigung von Girlande, Bankschmuck und Ehrenbogen sehr freuen. Vier Tage vor der Konfirmation treffen sich Mütter und Väter der diesjährigen Konfirmandinnen und Konfirmanden, um das große Fest der Konfirmation auch festlich auszugestalten. Dabei dürfen sie auf die Erfahrung von Hildegard Münchow und Ilse Dietrich zurückgreifen. Mit flinken Fingern binden die beiden mithilfe des Blumendrahtes die Buchsbaumäste um das Holzgerüst, das dem Ehrenbogen seine Form gibt. Und Sie machen den anderen Mut, es am Bankschmuck selbst auszuprobieren. Zwischen den Buchsbaumzweigen stehen vereinzelt dampfende Kaffeetassen. Schließlich soll auch die Gemütlichkeit nicht zu kurz kommen. Und das die Stimmung eine besonders schöne ist, das merkt man gleich, wenn man den Raum betritt. „Hoffentlich gefällt es unseren Kindern und es freut sie.“ Dass die Vorfreude eine besonders schöne Freude ist, ist in diesem Saal und an diesem Nachmittag auf besondere Weise zu spüren. Und wir alle sind gespannt, was da noch an guten und stärkenden Eindrücken zur Konfirmation noch auf uns wartet.

Die Kraft des Hebels

„Gar furchtbar wirkt des Mannes Kraft, wenn er mit dem Hebel schafft!“

Das bekamen die maroden Stellen im Pfarrhaus samt Käfern und sonstigen Schädlingen  zu spüren, als ein Team von acht freiwilligen Helfern entschlossen und tatkräftig begann, die Liste der möglichen Eigenleistungen abzuarbeiten. Nachdem die Bernward GmbH, Gesellschaft für kirchliches Immobilienmanagement, die Ausschreibungen erstellt hatte, musste der Kirchenvorstand noch schnell vor Ostern auf Grund der vorliegenden Angebote über die Vergabe der einzelnen Gewerke entscheiden. Dabei half uns die fachkundige Unterstützung (selbstverständlich freiwillig und unentgeltlich) „unseres“ Architekten Lars Stürmer. Lars war es auch, der sowohl die möglichen Eigenleistungen für uns zusammenstellte, als auch selbst beim ersten Treffen am Dienstag nach Ostern um 9:00 Uhr zur Stelle war, um uns einzuweisen und die nötigen Hinweise zu geben. Zunächst mussten alle Schränke von den Außenwänden abgerückt und in die Mitte der Räume gestellt werden, so dass ein Arbeitsbereich von mindestens 1,50 m von den Außenwänden ermöglicht wurde. Alle Schränke einschließlich der Küche wurden sorgfältig mit Folie abgeklebt und geschützt. Und dann wurde der „Hebel“ angesetzt: Fensterbänke und Fensterfutter wurden demontiert, ebenso die Sockelfliesen und einige Fußbodenbeläge. Alles, was an Gardinenleisten, Leinwänden, Leuchten, Steckdosen, Schaltern usw. zu demontieren war, wurde gewissenhaft entfernt, zwischengelagert oder entsorgt. Die durch die Eigenleistungen ersparten Mittel werden uns Freiräume bei der weiteren Sanierung ermöglichen. Ein abschließendes gemeinsames „Mittagsfrühstück“ (Dank an Charlotte Wunderlich) sollte nicht nur die verbrauchten Energien wieder ersetzen, sondern vor allen Dingen unseren herzlichen Dank an alle treuen Helfer zum Ausdruck bringen und das befriedigende Gefühl bewusst machen, teilgenommen und mitgewirkt zu haben daran, dass möglichst bald das Pfarrhaus wieder für die Gemeindearbeit zur Verfügung steht. Wenn dann alle Handwerker auch so zügig arbeiten und ihre Termine einhalten, könnte das Ende August/Anfang September 2013 der Fall sein. Wir werden die Arbeiten und die Termine aufmerksam verfolgen. (7.4.2013 – Lothar Grosche)

Ostern in weiß

Der Wunsch „Frohe Weihnachten“ käme leichter von den Lippen. Denn noch immer rieseln weiße Flocken aus winterlichem Himmel, trotzdem es kalendarisch betrachtet, längst Frühling ist. Aber in der Kirche fällt uns der Ostergruß nicht mehr schwer. Die bunten Blüten und die frisch entzündete Osterkerze stimmen uns in einen fröhlichen Ostergottesdienst ein. Der Singkreis singt nicht nur, sondern nimmt uns mit in eine Osterliturgie, deren Lebendigkeit ansteckt und uns in St. Johannis österlich finden und singen lässt. Derweil ist in St. Andreas schon alles für den Familiengottesdienst vorbereitet. Die staunenden Kinder lauschen gebannt auf die Ostererzählung, die sich vor ihren Augen als Overheadfolienspiel bewegt. „Gib uns Ohren zu hören und Augen zu seh´n“ singen wir dort, um auch der Osterbotschaft in den Bildern auf die Spur zu kommen. Auf diese Spuren weisen uns bunte Engel hin, die von den Kindern aus vorbereiteten Kegelfiguren und Herzen zusammengefügt werden. Und dann machen sich die kleinen und großen Engel zusammen auf den Weg und laufen mit uns zum Schellbrunnen, um das Osterwasser für das Jahr 2013 zu holen. Frohe Ostern.

Karfreitagsgottesdienste im Schnee

Draußen ist alles weiß. Über Nacht ist noch einmal Schnee gefallen. Die meisten Gottesdienstbesucher denken wohl mehr an Weihnachten zunächst. Aber in unseren Kirchen ändert sich das schnell. Die Karfreitagsliturgie ist ja so ganz anders als die Weihnachtsstimmung.

Auf dem schwarzen Tuch mit den Dornensträuchern in der Mitte des Chorraumes  stehen Personen, die in der Karfreitagspredigt eine Rolle spielen. „In dem Bild vom Kreuz sehen wir auch das Gesicht der indischen Näherin, die in der Kleidungsfabrik in Bangladesh am lebendigen Leib verbrannte“. So weist die Passionsgeschichte von damals sehr einfühlsam auf die Passionsgeschichten von heute hin. Dabei erinnert der aus Egli-Figuren gestellte Kreuzweg auch Karfreitag 2013 daran,  dass es immer noch notwendig ist, aus dem Leiden zu lernen für das Leben.

Eiszeit beendet

Gemeindezentrum bekommt neue Brennwerttherme

„So, jetzt wird es wieder warm bei ihnen“! Der Heizungsmonteur hat sehr gute Arbeit geleistet. Die neue Brennwerttherme nimmt mit einem leisen Surren den Betrieb auf. Nur 5 Minuten später durchzieht eine wohlige Wärme die bis dahin eiskalten Heizkörper. Nach 16 Jahren hatte der alte Heizkessel im Gemeindezentrum seinen Geist aufgegeben. Das war - angesichts der Außentemperaturen - der Beginn einer kleinen Eiszeit im Gemeindezentrum. Mit viel Erfindergeist und noch mehr ausgeborgten, kleinen Heizlüftern konnten wir jedoch die Gruppenarbeit vor den Osterferien in einer Art Notbetrieb weiter fortsetzen. Das ging, indem wir alle ein wenig mehr zusammen rückten. Man kann ja den großen Gemeinderaum mit mobilen Wänden in drei kleine Räume unterteilen. Das war unsere Rettung, denn die kleinen Räume lassen sich viel besser mit den Heizlüftern temperieren. Trotzdem sind wir froh, dass das Temperaturnotprogramm nun ein Ende hat. Und wir sind dankbar, dass wir mit dem Gesangverein und dem Kirchenkreis zwei Sponsoren für unsere neue Heizung gefunden haben. Ohne deren großzügige Mitfinanzierungszusage hätten wir für unser kleines Heizungsproblem keine so schnelle und zukunftsorientierte Lösung gefunden.

„Wem geben wir die Macht über unser Leben?“

Vorstellungsgottesdienst fragt kreativ vielfältig nach dem Glauben

„Glauben sie daran, dass die Sterne unser Leben beeinflussen?“ Glauben sie, dass alles in dieser Welt mithilfe der Naturwissenschaften erklärbar ist?“ Um die Antworten aller Gottesdienstbesucher für alle sichtbar machen zu können, haben die Konfirmanden 4 Dosen aufgestellt, die jeweils für eine Frage stehen. Während die Orgel spielt werden alle aufgefordert zwei Schokoladenkugeln dort einzuwerfen, wo sie der zu ihr gehörenden Frage zustimmen können. Die Qual der Wahl, denn es sind vier Möglichkeiten aber nur zwei Kugeln. Das Ergebnis ist spannend. Viele glauben zum Beispiel an Heilmittel, deren Wirkkraft wissenschaftlich nicht nachweisbar ist.

Diese und andere Methoden laden in diesem Gottesdienst dazu ein, sich über Glauben allgemein, aber auch über den christlichen Glauben Gedanken zu machen. Besonders eindrücklich tun dies vor allem die Bilder, die Konfirmanden auf der diesjährigen Tagung für Hauptkonfirmanden kreativ zum Glaubensbekenntnis gestaltet und gemalt haben und die wir per Beamer gemeinsam betrachten. Welche Bedeutung das christliche Glaubensbekenntnis noch heute haben kann wird durch eine Kreativpredigt der Teamer klar. Diese haben Helme in die Kirche mitgebracht. Mit diesen beziehen sie Position zu ihrem Glauben. „Der Glaube daran, dass jeder Mensch ein Geschöpf Gottes ist – Er kann mich schützen davor, Schwule zu diskriminieren und Gehandicapte für weniger wert zu betrachten“, bekennt sich ein Teamer zum christlichen Glauben und setzt zum Zeichen dieses Schutzes einen Helm auf. Und andere machen es ihm mit eigenen Bekenntnissätzen zum christlichen Glauben nach.

Im Gottesdienst feierlich beauftragt

6 Jugendmitarbeiterinnen in den Leitungskreis aufgenommen

„Euer Tun hat eine besondere Ausstrahlung. Und euer Mitwirken ist für andere zugleich eine wichtige Begleitung auf dem Lebensweg“, stellte Pastor Forwergk fest. Im Rahmen des Konfirmandenvorstellungsgottesdienstes wurden 6 neue Jugendmitarbeiter (Vivian Schober, Neele Ahrens, Kea Hartmann, Nele Thönsen, Tina Schmieding und Marcel Grossmann) in den Leitungskreis der Kirchengemeindeteamer feierlich aufgenommen. Dazu überreichten die älteren Mitarbeiter dieses Kreises den Jugendlichen das Teamer-T-Shirt, das sie nun auch nach außen hin als Jugendbegleiter der Kirchengemeinde Bodenburg-Östrum und Wehrstedt kenntlich macht. „Das ist nicht immer leicht, auf die Bedürfnisse anderer einzugehen. Schwer ist es auch, das mit dem eigenen Zeitplan in Einklang“ Auch darauf weist Pastor Forwergk hin, dass durch die zeitliche Inanspruchnahme durch die Schule oft nur noch wenige Freiräume sind, in denen sich Jugendliche heutzutage zum Gemeinwohl der Gemeinden engagieren und ausprobieren können. Umso mehr freue er sich aber, dass sich trotzdem immer noch Jugendliche für diesen wichtigen Dienst bereit fänden. Zur Stärkung überreicht er den neuen Teamerinnen und Teamern jeweils einen Müsliriege als Symbolgeschenk, der auf der Rückseite mit einen Aufkleber versehen ist, auf dem ein Bibelvers steht: „Lass Dich nicht erschrecken, und  verliere nie den Mut, denn Gott ist mit dir, wo du auch bist.“

Gemeinsam lässt sich vieles leichter tragen

Frauengruppe feiert 25-jähriges Bestehen

Im März 1988 hatten sie sich das erste Mal getroffen. 12 Frauen folgten damals der Einladung von Irmgard Straub in das ev. Gemeindezentrum Bodenburg und gründeten die Frauengruppe, deren 25 jähriges Bestehen die Kirchengemeinde Bodenburg im Rahmen eines Festgottesdienstes feierte. Seitdem gibt es diese regelmäßigen Treffen am Sonntagnachmittag, die von den an Zahl zunehmenden Teilnehmerinnen sehr gern angenommen wurden. „Besonders für die Alleinstehenden war es ein Segen, sonntags eine Anlaufstelle zum Gedankenaustausch und zu einem gemeinsamen Erleben zu finden“, stellte Irmgard Straub im Rückblick fest. Insgesamt kann die Frauengruppe auf eine wahre Fülle und Vielfalt schöner Erinnerungen und Unternehmungen zurückschauen. Das macht vor allem das anschließende Treffen mit allen aktiven Damen zum gemeinsamen Kaffee im Anschluss an den Gottesdienst deutlich. Immer wieder wird in den Gesprächsbeiträgen deutlich, dass diese aktive Runde sich nicht nur zum Kaffeetrinken und anregenden Diskussionen traf. Auch kleine Reisen in die Nahregion wurden immer wieder gemeinsam gestartet. „Wir haben in unserer Gemeinschaft immer sehr aufeinander geachtet und dabei erfahren, dass sich vieles gemeinsam leichter tragen lässt.

Einige der aktiven Frauengruppenmitglieder haben zu diesem festlichen Anlass auch ihre Angehörigen mitgebracht. Ja sogar Angehörige verstorbenen Mitglieder aus der Frauengruppe haben den Weg in die Kirche gefunden und hören von der langjährig engagierten Frau Straub, das noch heute 25 Frauen zu diesem Kreis gehen, wenn es ihre Gesundheit zulässt. „Dabei ist der Mercedes den wir alle haben, eine wahre Hilfe“, erzählt Irmgard Straub mit einem Augenzwinkern und alle wissen, dass damit der Rollator gemeint ist, den die einige auch heute mit dabei haben. Dass auch die Gruppe selber so eine Stütze für Manche gewesen sei, wird in einem kleinen Grußwort des Kirchenvorstandes deutlich, für den Kathrin Mumme-Gramlich der langjährigen Leiterin einen Blumenstrauß als Zeichen des Dankes für ihren Dienst im Namen der Kirchengemeinde Bodenburg-Östrum überreicht.

Konfirmanden erstellen “Faithbook-Account”

Hauptkonfirmandentagung in Wahmbeck

In großen Buchstaben steht das Wort „Faithbook“ auf dem Sperrholzbrettchen im DinA4-Format. Auch bei anderen findet sich dieses Wort als Überschrift auf einem Buchdeckel, den die Konfirmandinnen und Konfirmanden aus unseren Gemeinden kunstvoll erstellen. Handelt es sich um einen Rechtschreibfehler? Natürlich nicht. Der englische Begriff „faith“ heißt übersetzt: Glaube. Im Rahmen der diesjährigen Konfirmandentagung überlegen die Konfirmanden mittels vieler, kreativer Formen, welche Kräfte sie in ihrem Leben am Werk sehen. Besonders der Lichterpfad wird dabei zu einem Highlight im wahrsten Sinne des Wortes. In der Dunkelheit machen sich die Konfirmanden zu zweit auf einen Weg durch die Nacht. Der frische Schnee und aufgestellte Lichter weisen den Weg zu Stationen, in denen die Konfirmanden über alle Sinne angeregt werden dem Nachzuspüren, was ihr Leben formt und trägt. Dabei werden sie von den Teamern aus der Kirchengemeinde Innerstetal, sowie von den Teamern unserer Gemeinde sehr aufmerksam begleitet.

Am Schluss entsteht so aus den einzelnen, tiefgehenden Eindrücken nicht nur ein Glaubensbuch der besonderen Art, sondern auch eine Gemeinschaft, die spürbar und sichtlich zusammengewachsen ist.

Wissen was bewegt

Superintendentin auf Stippvisite in Wehrstedt

Im Waggon ist es angenehm warm. Es ist nicht das erste Mal, dass sich der Kirchenvorstand im Eisenbahnwagen trifft. Der Gemeindesaal ist ja schon eine ganze Zeit lang gesperrt. Aber diesmal sitzt ein lieber Gast mit in der Runde. Die neue Superintendentin, Katharina Henking, hat dem Kirchenvorstand Wehrstedt einen angekündigten Besuch abgestattet. „Ich möchte wissen, was unsere Kirchenvorstände bewegt“.

Frau Henking ist die erste Superintendentin, die außerhalb einer Visitation den Kirchengemeinden einen Besuch abstattet. Ihr Wunsch, die Menschen in ihrem Aufsichtsbezirk kennenzulernen freut die Besuchten. Und sie erzählen gern von ihrem Tun und auf welch kreative Weise und zugleich auch wie gern, sie die Verantwortung für Ihre Kirche leben. An vielen Beispielen wird deutlich, wie hoch das Engagement der Wehrstedter Kirchenvorsteherinnen und Kirchenvorsteher ist und wie sehr gut sich dies in die ebenfalls gute Dorfgemeinschaft einfügt. Das hat Frau Henking bei ihrem allerersten Besuch in Wehrstedt bereits erfahren. Da hatten wir gerade die restaurierten Glocken feierlich in Betrieb genommen. Und die schönen Erinnerungen an das große Fest mit der Beteiligung der Vereine und dem Ortsrat verbinden Kirchenvorstand und Superintendentin spürbar auch an diesem Abend.

Wohlfühlfaktor Haarfarbe grau

Kirchenvorstehertag zum Thema Alter(n) hat Zukunft

„Meine Kinder wohnen weit weg und mein Mann lebt schon 3 Jahre nicht mehr. Die Nachbarn sind aufmerksam und lieb. Aber ich kann sie doch nicht jedes Mal bitten, oder?“ Jeder aus unserem Kirchenvorstand kennt solche Sätze von älteren Mitbürgern. Und die dahinter verborgenen Sorgen und Nöte können sich auch die Jüngeren gut vorstellen. Kann man in unseren Orten eigentlich gut alt werden? Es gibt guten Grund zu dieser Frage. Denn längst ist auch bei uns in Bodenburg-Östrum und Wehrstedt der demoskopische Wandel angekommen. Mittlerweile sind in unseren Gemeine über 30% der Einwohner über 60 Jahre. In so manchen Häusern wohnt nur noch eine Person.

Aufgrund der Wichtigkeit des Themas haben sich die Kirchenvorsteherinnen und Kirchenvorsteher einen ganzen Tag Zeit genommen. „Was kann Kirche dazu tun, dass Menschen in unseren Orten gern alt werden“? Eine gewichtige Fragestellung, zu deren Bearbeitung der Kirchenvorstand sich Fachleute eingeladen hat. Zusammen mit Frau Freese und Frau Schmidt aus dem Landeskirchenamt und dem Leider des Fachreferats Sozialraumentwicklung, Herrn Marcel Stender, werden Konzepte ausgearbeitet und Ideen entwickelt. Vorher haben sich die Kirchenvorsteherinnen und Kirchenvorsteher durch die Fachleute auf eine sehr informative Weise über den Ist-Stand informieren lassen. Und natürlich bringen die meisten ja auch eigene Erfahrungen mit, die sich an diesem Tag auch in einem Fragebogen niederschlagen, der dann an die älteren Gemeindeglieder verteilt werden soll. In Verbindung mit einer Einladung in das Gemeindezentrum zum Erfahrungsaustausch, soll der Fragebogen helfen herauszufinden, was das altwerden in unseren Orten zu einem guten altern werden lassen kann.

Voller Licht und Musik

Die Tunneldecke über dem Kanzelaltar ist mit goldenem Licht gefüllt. Stimmungsvoll wechselt die Farbe der Lichtstrahler in ein tiefdunkles Blau, dass die wunderbare Musik des Familienorchesters Knoll wirkungsvoll unterstreicht. Mucksmäuschenstill wird es zur Lesung mit diesem besonderen Licht und dieser  Gottesdienst bekommt ein wohltuende Tiefe.

In der diesjährigen „Winterweihnacht“ kommt erstmalig die Lichtmischanlage der Kirchenregion zum Einsatz. In stundenlanger Auseinandersetzung mit der DMX-Technik hat sich Gerhard Ossenkop mit der Anlage vertraut gemacht. Er setzt die Lichteffekte sparsam, aber gerade damit sehr eingängige Akzente. Während der Predigtgeschichte strahlt die Kanzel in einem dunklen rot und symbolisiert so auf eine außergewöhnliche Art die Liebe Gottes, von der in dem Gottesdienst auf seine besondere Weise die Rede ist. Im Anschluss bei der weihnachtlichen Begegnung mit Glühwein auf dem stimmungsvollen Platz vor der Kirche berichten viele, wie sehr dies doch ein besonderer Gottesdienst ist und auch in diesem Jahr wieder war.

 

Adventsmarkt und Adventsbasar

Weihnachten ohne sie ist undenkbar! Ohne den Adventsmarkt oder auch den Weihnachtsbasar wäre es doch kein „richtiges“ Weihnachten. Und so unterschiedlich sie auch sind, Adventsmarkt und Adventsbasar, sie sind vergleichbar darin, dass bei beiden Veranstaltungen viele aufmerksame und hilfsbereite Männer und Frauen aus unseren den Gemeinden von langer Hand vorbereitet und geplant haben. So wurden es auch in diesem neuen Kirchenjahr - anno domini 2013 - wieder zwei Nachmittage, die nicht nur Freude machten, sondern auch durch den Erlös für den guten Zweck zu einer finanziellen Unterstützung für die Dorf- und Kirchengemeinschaft wurden.

 

Weihnachtsfrau und -mann contra Rentiere

Die „Seniorteamer“ sind unerbittlich. Sorgfältig teilen sie die große Gruppe aller Jugendmitarbeiter in zwei gleichgroße Gruppen. Ein Kopf an Kopf Rennen entwickelt sich in einer guten Reihe von Aufgaben, die es zu lösen gilt. „Wie viel Stühle stehen wohl in der weihnachtlichen Stube“ fragt Patrick die Anwesenden. Na, klar! Wer der wirklichen Zahl am nächsten ist, der gewinnt. Zum Schluss des weihnachtlichen Spektakels geben sich die Rentiere nur knapp geschlagen. Und am Ende sitzen wir doch alle vereint vor all den Köstlichkeiten, die jeder zum Verzehr für diesen erinnerungswürdigen Abend mitgebracht hat.

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„Backe, backe Plätzchen“

Vorbereitungen für den Adventsmarkt in vollem Gang

„Komm, pfeif mal…! Geht grad nicht! Dafür ist der Teig zu lecker!“ Die fleißigen Plätzchenbäcker und Plätzchenbäckerinnen stehen um den Tisch herum. Der eine ist gerade dabei, die Teigreste von der letzten Ausstechrunde einzusammeln. Aber längst nicht alle Teigreste, die vom Ausstechen übrig geblieben sind, wandern zurück in den Teigklumpen. Immer wieder geraten wie durch Zauberhand Teigbrocken direkt in den Mund.

„Lecker!“. Diese Nahrhaftigkeit des gemeinsamen Tuns ist nur ein Teil des Enddeckens, welches wir der sehr guten Organisation von Viola Latzel verdanken. Mit der Unterstützung durch einige Konfirmandenmütter hat sie auch in diesem Jahr wieder die Konfirmanden mit den Jugendlichen vom JuFF vereint. Hauptsächlich aber entsteht durch das gemeinsame Tun eine gute Gemeinschaft. Manch ein Jugendlicher entdeckt auch hier, dass Kirche viel mehr ist, als nur der sonntägliche Gottesdienst. Viele finden verborgene Qualitäten in sich. Sie erleben eine Freude beim Verzieren und eine Gabe in ihrer Fingerfertigkeit. Im Nachbarraum entstehen zeitgleich die bunten Tüten, in denen zum Adventsmarkt dann die frisch gebrannten Mandeln verkauft werden. Dort sind in besonderer Weise die Künstler gefragt. Sorgfältig werden die Tüten mit der Kartoffeldrucktechnik adventlich verziert. Und weil eben jede Tüte per Hand und einzeln gefertigt wird, wird auch jede Dreieckstüte nicht nur ein leckerer „Mandelenergiespeicher“, sondern auch noch ein künstlerisches Unikat. So hoffen wir auch in diesem Jahr viele gute Kunden, denn schließlich soll auch in diesem Jahr der Erlös den Jugendlichen aus dem JuFF zugute kommen.

„Backe, backe Plätzchen“

Vorbereitungen für den Adventsmarkt in vollem Gang

„Komm, pfeif mal…! Geht grad nicht! Dafür ist der Teig zu lecker!“ Die fleißigen Plätzchenbäcker und Plätzchenbäckerinnen stehen um den Tisch herum. Der eine ist gerade dabei, die Teigreste von der letzten Ausstechrunde einzusammeln. Aber längst nicht alle Teigreste, die vom Ausstechen übrig geblieben sind, wandern zurück in den Teigklumpen. Immer wieder geraten wie durch Zauberhand Teigbrocken direkt in den Mund.

„Lecker!“. Diese Nahrhaftigkeit des gemeinsamen Tuns ist nur ein Teil des Enddeckens, welches wir der sehr guten Organisation von Viola Latzel verdanken. Mit der Unterstützung durch einige Konfirmandenmütter hat sie auch in diesem Jahr wieder die Konfirmanden mit den Jugendlichen vom JuFF vereint. Hauptsächlich aber entsteht durch das gemeinsame Tun eine gute Gemeinschaft. Manch ein Jugendlicher entdeckt auch hier, dass Kirche viel mehr ist, als nur der sonntägliche Gottesdienst. Viele finden verborgene Qualitäten in sich. Sie erleben eine Freude beim Verzieren und eine Gabe in ihrer Fingerfertigkeit. Im Nachbarraum entstehen zeitgleich die bunten Tüten, in denen zum Adventsmarkt dann die frisch gebrannten Mandeln verkauft werden. Dort sind in besonderer Weise die Künstler gefragt. Sorgfältig werden die Tüten mit der Kartoffeldrucktechnik adventlich verziert. Und weil eben jede Tüte per Hand und einzeln gefertigt wird, wird auch jede Dreieckstüte nicht nur ein leckerer „Mandelenergiespeicher“, sondern auch noch ein künstlerisches Unikat. So hoffen wir auch in diesem Jahr viele gute Kunden, denn schließlich soll auch in diesem Jahr der Erlös den Jugendlichen aus dem JuFF zugute kommen.

 
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  www.kirche-bodenburg-wehrstedt.de